Kategorien-Archiv Aktuelles

Preistendenz 06.12.2019

Börsen werden von Handelsstreit USA – China abhängen –

Öl-Börse unbeeindruckt von OPEC-Enscheidung –

Ölpreisentwicklung hängt von Öl-Nachfrage (Wirtschaftsentwicklung) in den nächsten Wochen und der geopolitischen Entwicklung (Iran/Libyen/USA/China) ab-

Aktueller Tagespreis 2000l, 06.12. 2019 :

2000l Standard-Heizöl schwefelarm bei einer Abladestelle.

68,28/100l, Bruttopreis incl. 19% Mehrwertsteuer.

Endpreis ohne weitere Zuschläge.
Zahlung auf Rechnung.
Maximal 5 Wochen Lieferfrist.

Aktueller Trend: Preise etwas höher.

Marktbericht

Die OPEC beschloss in ihrer halbjährlichen Vollversammlung am gestrigen Donnerstag, die mit weiteren Ölproduzenten vereinbarten Produktionskürzungen um 500.000 B/T zu verschärfen. Was zunächst einmal bullish klingt, hatte gestern jedoch keine größeren Auswirkungen auf die Ölpreise.
Dies liegt zum einen daran, dass die im Dezember 2017 vereinbarten Kürzungen von insgesamt 1,2 Mio. B/T von der OPEC und ihren Partnern in den vergangenen Monaten ohnehin übererfüllt wurden und die bereits gegebenen zusätzlichen Kürzungen nun quasi nur formell in das Abkommen mit aufgenommen würden. Am tatsächlichen Ölangebot dürfte sich somit nicht viel ändern.
Zum anderen wird die Bemessung der russischen Ölproduktion nun – wie von Russland gefordert – die Förderung von Gaskondensat nicht mehr mit einbeziehen. Damit kann Russland, das seit Beginn des Jahres die vorgegebenen Kürzungen nur in drei Monaten erfüllte, seine Produktionsgrenze besser einhalten, ohne wirklich zusätzliche Einschnitte vorweisen zu müssen.
Abgesehen davon sollen die neuen Vorgaben bei den gesamten Kürzungen erst einmal nur bis Ende März 2020 gelten und dann wirksam werden, wenn sich alle Produzenten, die an dem Abkommen beteiligt sind, ihre Kürzungen zu hundert Prozent umsetzen. Betrachtet man die in den vergangenen Monaten erreichten Einhaltungsquoten der OPEC+ Länder und schließt daraus auf die künftige Einhaltung der Kürzungen, deutet dies eher darauf hin, dass die neuen Vorgaben nicht wirksam werden.
Diese müssen von den am Abkommen beteiligten Ölproduzenten, die nicht der OPEC angehören, beim heutigen OPEC+ Treffen nun jedoch erst einmal offiziell bestätigt werden. Dabei sind laut Kim Kwangrae von Samsung Futures die Details wichtig. „Wir könnten sogar erleben, dass die Ölpreise fallen, wenn die Gruppe offiziell die Kondensate aus Russlands [Produktions]Quote ausnimmt und keine Lösung dafür aufzeigt, wie man die Einhaltungsquote Iraks und Nigerias verbessert,“ erklärt Kwangrae.
Die Marktteilnehmer dürften nun wieder verstärkt auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China hoffen, mit der die Preise zumindest von Seiten der Nachfrage bullishe Impulse erhalten würden. Allerdings scheint hier die Tendenz der Meldungen fast täglich zwischen positiv und negativ zu schwanken. Daher reagieren die Märkte mittlerweile kaum noch auf die Nachrichten zu den Handelsgesprächen. Mit einer nachhaltigen Reaktion ist erst zu rechnen, wenn beide Seiten tatsächlich (zumindest) ein Teilabkommen unterzeichnen.
In der kommenden Woche dürfte sich die Aufmerksamkeit der Händler dann auf die aktuellen Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA richten. Diese werden am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag veröffentlicht. Abgesehen davon werden die Marktteilnehmer auch die Streiks in Frankreich im Auge behalten, der auch den Betrieb an zahlreichen Raffinerien des Landes lahmgelegt hat.
Der Handel wird heute vermutlich erneut volatiler sein als sonst, bis die OPEC und ihre Partner ihre Beschlüsse zur weiteren Produktionspolitik bekannt geben. Am frühen Morgen gaben die Ölfutures leicht nach, während der EUR/USD zwar auf niedrigerem Niveau handelt, aber relativ stabil bleibt.

Nachrichten für steigende + oder fallende Tendenzen an der Börse 

+ OPEC beschließt zusätzliche Kürzungen
+ Streiks in Frankreich beeinträchtigen Raffineriebetrieb
+ DOE meldet starke Abbauten bei Rohölbeständen.
+ USA und China nähern sich bei wichtigen Fragen angeblich an
+ Iran ist der Atombombe deutlich näher gekommen
+ Proteste im Irak und Iran
= Brexit hängt weiter in der Luft
– Kondensat wird von Russlands Produktionsmenge ausgenommen
– USA wollen an weiteren China Zöllen festhalten
– Russlands Ölproduzenten wollen Beibehaltung der Produktionsquoten DOE meldet starke Abbauten bei Rohölbeständen.

Zukunft Heizöl – Einbau der Ölheizung auch nach 2026 möglich !

Das Öl der Zukunft ist grün.

Die Ölheizung darf auch zukünftig sowohl im Altbau als auch im Neubau weiterhin eingebaut werden. Das hat das Eckpunktepapier der Bundesregierung zur Wärmewende klar festgelegt.

Nach den Studien der DENA (Deutsche Energieagentur) und von Prognos werden zukünftig CO2-Neutrale flüssige Brenn- und Kraftstoffe ihren Beitrag zur Energiewende in Deutschland beisteuern. Die flüssigen Energieträger werden mit dem Verfahren „Power to Liquid“ (elektrische Energie zu Flüssigkeit) hergestellt.

Power to Liquid erzeugt mit Hilfe von regenerativ erzeugtem Strom, Wasserstoff. Der regenerativ erzeugte Wasserstoff wird mit CO2 zu einem hochreinen flüssigen Energieträger mit optimalen Verbrennungs- und Zündeigenschaften für Raumheizung und Mobilität umgewandelt.

Mit Power to Liquid werden erneuerbare Energien aus Wind und Sonne speicherbar.

Ölbrennwerttechnik ist ein energieeffizientes Heizsystem.

Die Ölheizung darf auch nach 2026 noch eingebaut werden.

Energieberatung für Ihren Alt- oder Neubau

Mit einer neutralen Energieberatung können Einsparpotentiale aufgezeigt werden. Unsere Energieberatung bietet Ihnen eine objektive und unabhängige Grundlage, um sich für Investitionen in Energieeinsparmaßnahmen zu entscheiden.

 

Energieberatung Altbau

Auf Wunsch führen wir für Sie eine Energieberatung rund um Ihren Altbau durch. Dabei ermitteln wir, wieviel Energie Sie durch eine Modernisierung Ihrer Anlage einsparen können und mit welchen ungefähren Kosten Sie bei der Modernisierung rechnen müssen.

 

Energieberatung Neubau

Setzen Sie auf kompetente Beratung, wenn es um die Auswahl Ihres neuen Heizsystems geht. Wir errechnen Ihnen die zu erwartenden jährlichen Gesamtkosten für Anlage und Energieverbrauch bei verschiedenen Anlagenvarianten und Heizungssystemen. Als Beratungspartner unseres Hauses steht Ihnen Herr Dipl.Ing. (FH) Stefan Maier zur Verfügung.

 

Rufen Sie uns unter 07475 586 an oder schreiben Sie uns eine MailOder nutzen Sie direkt unser Anfrage-Formular.

Klimaneutrales Heizöl

Auf Wunsch können Sie Ihre Öllieferung CO2-Neutral angeliefert erhalten. Wer die Option „klimaneutrales Heizöl“ wählt, akzeptiert einen geringen Preisaufschlag bei der Heizölbestellung. Mit dem zusätzlichen Betrag werden dann Klimaschutzprojekte wie beispielsweise Aufforstungen finanziell unterstützt. Der Heizölkunde, der mit seiner Heizung CO2-Emissionen verursacht, stellt sich durch den Kauf von CO2-Zertifikaten also rein rechnerisch wieder klimaneutral.

Grundlage ist die Berechnung, wie viel CO2 beim Verbrennen von Heizöl beim Kunden entsteht – der Durchschnittswert liegt bei 2,6 Kilogramm CO2 pro Liter Heizöl – und wie viel Wald neu geschaffen oder geschützt werden muss, um die anfallenden CO2-Emissionen zu kompensieren. Als CO2-Zertifikate werden Emissionsminderungszertifikate bezeichnet, die jeweils die Einsparung von einer Tonne CO2-Äquivalent durch ein Klimaschutzprojekt beglaubigen. Wer ein solches Zertifikat erwirbt, gleicht also eine Tonne CO2 aus, die an anderer Stelle ausgestoßen wurde.

Dieses Prinzip der virtuellen CO2-Kompensation ist nicht neu. Airlines, Paketdienste und andere bieten ihre Dienste schon länger mit der Option „klimaneutral“ an.