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Preistendenz 27.02.2020

Börsen wegenVirus schwächer –

Ölbestandsdaten mit Abbauten aus USA zeigen keine stützende Wirkung –

OPEC-Treffen am 06. März –

Der Ölpreis hängt von der Wirtschaftsentwicklung in den nächsten Wochen und der geopolitischen Entwicklung (Iran/Libyen/USA/China) ab –

Aktueller Tagespreis 2000l, 27.02. 2020 :

2000l Standard-Heizöl schwefelarm bei einer Abladestelle.

57,81 /100l, Bruttopreis incl. 19% Mehrwertsteuer.

Endpreis ohne weitere Zuschläge.
Zahlung auf Rechnung.
Maximal 3 Wochen Lieferfrist.

Aktueller Trend: Preise tiefer.

Marktbericht

Die Ausbreitung des Virus sorgt für umfangreiche Ausfälle bei der Ölnachfrage, weshalb viele Analysten ihre bisherigen Erwartungen drastisch haben reduzieren müssen. Momentan sehe es so aus, als würde sich die Situation bei der Ölnachfrage kurzfristig eher noch verschlechtern, so Analyst Michael Poulsen, von Global Risk Management. „Die große Frage ist, wie weit und tiefgreifend die Auswirkungen des Virus sein werden.“

Einige Experten rechnen damit, dass die Nachfrage aktuell zum Teil zwischen 1,5 bis 4,0 Mio. B/T niedriger als ursprünglich erwartet ist, sich in den kommenden Monaten aber wieder deutlich erholt, sowie der Ausbruch unter Kontrolle und die Gefahr einer Pandemie gebannt ist. Vor allem die Kerosinnachfrage dürfte negativ betroffen sein, da zahlreiche Flüge in den betroffenen Regionen ausfallen, wobei der Schwerpunkt hier insbesondere noch in China liegt.

Ibrahim Al-Buainain, Vorstandsvorsitzender der Aramco Trading, sieht die Nachfrage nach Kerosin derzeit um 0,3 bis 0,4 Mio. B/T reduziert. Die chinesische Ölnachfrage sei schwer getroffen worden, doch der Einfluss nehme ab und der Markt werde sich im zweiten Quartal erholen. Ende April werde man sich keine Sorgen mehr machen müssen, wobei er sicher sei, dass „die Maßnahmen der [betroffenen] Länder das Virus eindämmen werden.“

Das Treffen der OPEC+ in der kommenden Woche von Donnerstag und Freitag wird immer mehr in den Fokus der Märkte rücken, sehen die meisten Marktteilnehmer eine zusätzliche Kürzung doch als zwingend notwendig an. Russland hatte eine zusätzliche Kürzung bislang allerdings abgelehnt. Ob sich diese Haltung nun ändert, da sich das Virus auch in Europa und den USA weiter ausbreitet, wird abzuwarten sein.

Für SEB Experte Bjarne Schieldrop wäre eine Kürzung aber die falsche Strategie. Für Russland sei es „sinnvoll“ den Ölpreis weiter fallen zu lassen, damit die US Schieferölindustrie unter Druck gerät. Statt die Schieferölproduktion mit höheren Preisen zu stimulieren würde diese sinken. Wenn die Nachfrage wieder einsetze, wäre Platz für russisches Öl geschaffen, so seine Erwartung. Dass die OPEC+ allerdings keine Maßnahmen ergreift mit der sie versucht die Preise zu stützen, wird von uns eher als unwahrscheinlich eingestuft.

Nachrichten für steigende + oder fallende Tendenzen an der Börse 

+ Libyens GNA will vorerst nicht an Verhandlungstisch zurückkehren
+ BP unterbricht Produktion an ETAP-Plattform
+ US Sanktionen gegen Rosneft-Tochter
+ Libyens Förderung auf 122.430 B/T gefallen
+ Iran reichert Uran in unbegrenztem Umfang an
= API-Bestandsdaten
= Saudischer Energieminister erteilt freiwilligen Zusatzkürzungen eine Absage
– CDC warnt vor stärkerer Ausbreitung von Covid19 in den USA
– Nicht sanktionierte Rosneft-Tochter exportiert weiterhin venezolanisches Rohöl
– Ansteckungswelle des Covid19 außerhalb Chinas
– China drosselt Raffinerieauslastung deutlich.
– Analysten senken Prognosen für Wirtschaftswachstum, Ölnachfrage und Ölpreise
– EU verlängert Streitschlichtung mit Iran

 

Zukunft Heizöl CO2-neutral – Einbau der Ölheizung auch nach 2026 möglich !

Das Öl der Zukunft ist grün.

Die Ölheizung darf auch zukünftig sowohl im Altbau als auch im Neubau weiterhin eingebaut werden. Das hat das Eckpunktepapier der Bundesregierung zur Wärmewende klar festgelegt.

Nach den Studien der DENA (Deutsche Energieagentur) und von Prognos werden zukünftig CO2-Neutrale flüssige Brenn- und Kraftstoffe ihren Beitrag zur Energiewende in Deutschland beisteuern. Die flüssigen Energieträger werden mit dem Verfahren „Power to Liquid“ (elektrische Energie zu Flüssigkeit) hergestellt.

Power to Liquid erzeugt mit Hilfe von regenerativ erzeugtem Strom, Wasserstoff. Der regenerativ erzeugte Wasserstoff wird mit CO2 zu einem hochreinen flüssigen Energieträger mit optimalen Verbrennungs- und Zündeigenschaften für Raumheizung und Mobilität umgewandelt.

Mit Power to Liquid werden erneuerbare Energien aus Wind und Sonne speicherbar. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.futurefuels.blog .

Ölbrennwerttechnik ist ein energieeffizientes Heizsystem.

Die Ölheizung darf auch nach 2026 noch eingebaut werden.

Energieberatung für Ihren Alt- oder Neubau

Mit einer neutralen Energieberatung können Einsparpotentiale aufgezeigt werden. Unsere Energieberatung bietet Ihnen eine objektive und unabhängige Grundlage, um sich für Investitionen in Energieeinsparmaßnahmen zu entscheiden.

 

Energieberatung Altbau

Auf Wunsch führen wir für Sie eine Energieberatung rund um Ihren Altbau durch. Dabei ermitteln wir, wieviel Energie Sie durch eine Modernisierung Ihrer Anlage einsparen können und mit welchen ungefähren Kosten Sie bei der Modernisierung rechnen müssen.

 

Energieberatung Neubau

Setzen Sie auf kompetente Beratung, wenn es um die Auswahl Ihres neuen Heizsystems geht. Wir errechnen Ihnen die zu erwartenden jährlichen Gesamtkosten für Anlage und Energieverbrauch bei verschiedenen Anlagenvarianten und Heizungssystemen. Als Beratungspartner unseres Hauses steht Ihnen Herr Dipl.Ing. (FH) Stefan Maier zur Verfügung.

 

Rufen Sie uns unter 07475 586 an oder schreiben Sie uns eine MailOder nutzen Sie direkt unser Anfrage-Formular.

Klimaneutrales Heizöl

Auf Wunsch können Sie Ihre Öllieferung CO2-Neutral angeliefert erhalten. Wer die Option „klimaneutrales Heizöl“ wählt, akzeptiert einen geringen Preisaufschlag bei der Heizölbestellung. Mit dem zusätzlichen Betrag werden dann Klimaschutzprojekte wie beispielsweise Aufforstungen finanziell unterstützt. Der Heizölkunde, der mit seiner Heizung CO2-Emissionen verursacht, stellt sich durch den Kauf von CO2-Zertifikaten also rein rechnerisch wieder klimaneutral.

Grundlage ist die Berechnung, wie viel CO2 beim Verbrennen von Heizöl beim Kunden entsteht – der Durchschnittswert liegt bei 2,6 Kilogramm CO2 pro Liter Heizöl – und wie viel Wald neu geschaffen oder geschützt werden muss, um die anfallenden CO2-Emissionen zu kompensieren. Als CO2-Zertifikate werden Emissionsminderungszertifikate bezeichnet, die jeweils die Einsparung von einer Tonne CO2-Äquivalent durch ein Klimaschutzprojekt beglaubigen. Wer ein solches Zertifikat erwirbt, gleicht also eine Tonne CO2 aus, die an anderer Stelle ausgestoßen wurde.

Dieses Prinzip der virtuellen CO2-Kompensation ist nicht neu. Airlines, Paketdienste und andere bieten ihre Dienste schon länger mit der Option „klimaneutral“ an.