Preistendenz 24.01.2020

Preistendenz 24.01.2020

Wir wünschen Ihnen ein frohes, gesundes und glückliches Jahr 2020 !

Börse höher nach Bestandsabbauten in USA und WHO-Einschätzung Virus –

Preise leicht höher –

(Wirtschaftsentwicklung) in den nächsten Wochen und der geopolitischen Entwicklung (Iran/Libyen/USA/China) ab –

Aktueller Tagespreis 2000l, 24.01. 2019 :

2000l Standard-Heizöl schwefelarm bei einer Abladestelle.

63,52 /100l, Bruttopreis incl. 19% Mehrwertsteuer.

Endpreis ohne weitere Zuschläge.
Zahlung auf Rechnung.
Maximal 3 Wochen Lieferfrist.

Aktueller Trend: Preise leicht tiefer

Marktbericht

Die offiziellen Bestandsdaten des DOE verhinderten am Donnerstagabend eine noch stärkere Abwärtsbewegung an den Ölbörsen. Die Rohöl- und Destillatevorräte nahmen dem DOE zufolge in der vergangenen Woche leicht ab, während bei den Benzinbeständen der schwächste Anstieg seit September registriert wurde.

Was die Marktteilnehmer aber vor allem beruhigt haben dürfte, ist die starke Erholung bei der Gesamtnachfrage nach Produkten. Der Anstieg um +2,5 Mio. B/T brachte die Nachfrage auf ein Niveau von 21,50 Mio. B/T, was sogar etwas höher war als das Niveau aus der entsprechenden Vorjahreswoche (21,46 Mio. B/T).
Im Hinblick auf die weltweite Ölnachfrage beschwichtigte die Bewertung der neuartigen Lungenkrankheit, die sich von China aus langsam ausbreitet, durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Sorgen der Marktteilnehmer. Die WHO teilte am gestrigen Donnerstag mit, sie sehe in der Krankheit noch keinen „gesundheitlichen Notstand von internationaler Tragweite.“ Von einer Empfehlung von Reise- oder Handelsbeschränkungen sah die WHO daher vorerst noch ab.

Laut Traderin Rebecca Babin von CIBC Private Wealth Management reagierte der Rohölmarkt zum Teil auf die Entscheidung der WHO, wenn auch verhaltener als der S&P Index. „Ungeachtet dessen, was die WHO sagt, die Tatsache, dass wir eine Beeinträchtigung der Nachfrage sehen könnten, ist das, worauf die Märkte wirklich konzentriert sind,“ so Babin.

Während man in Sachen Ölangebot derzeit weiterhin auf neue Nachrichten aus Libyen wartet, äußerte sich OPEC-Generalsekretär am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos zu den Produktionskürzungen. Diese würden mittlerweile auch von Nigeria und Irak stärker eingehalten, so Barkindo in einem Interview. Anfang der Woche räumte der OPEC-Chef außerdem mit Gerüchten auf, die OPEC und ihre Partner könnten das für März geplante Treffen auf Juni verschieben. Keiner der Teilnehmer am Förderabkommen habe um eine Verschiebung der nächsten OPEC+ Sitzung gebeten, sagte Barkindo der Nachrichtenagentur RIA zufolge.

Die Ölfutures notieren derzeit etwas oberhalb der Schlusswerte von Donnerstag, während der EUR/USD weiter schwächelt. Daher deutet sich bei den Inlandspreisen für Heizöl rein rechnerisch Potenzial für leichte Preisaufschläge im Vergleich zu Donnerstagvormittag an.

Nachrichten für steigende + oder fallende Tendenzen an der Börse 

+ WHO hält Coronavirus (noch) nicht für internationalen Notstand
+ DOE Bestandsdaten
+ Shell: Force Majeure auf Bonny Light
+ Libyens Ölexporte weitestgehend gestoppt
+ Iran reichert Uran in unbegrenztem Umfang an
+ OPEC+ beschließt zusätzliche Produktionskürzung um 0,5 Mio. B/T
– Kuwait bestätigt Restart des Wafra Ölfeldes im März
– Coronavirus beeinträchtigt Reiseaktivität und Ölverbrauch
– Monatsberichte EIA, IEA, OPEC
– USA werden Strafzölle gegen China zunächst beibehalten
– USA droht dem Irak mit Sanktionen bei Truppenabzug Shell: Force Majeure auf Bonny Light